KULTUR-Insel – Angebote

Kulturagentin: Jana Laser

Kultur-Inseln das sind kleine künstlerische Angebote für die Schüler*innen. In der Nachmittagszeit haben die Hortkinder der Pfortener Schule die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen in Angebote einzuwählen. Da setzt auch das Konzept unserer Kulturagentin an. Sie bietet verschiedene künstlerische Angebote in dieser Zeit an.  Ziel ist es Neugier zu wecken und mit den unterschiedlichen Techniken Freude am Gestalten aufzubauen. Die Fantasieschulung steht bei vielen Angeboten im Vordergrund und lässt den Kindern viel Raum sich auszuprobieren. Die durchgeführten kreativen Angebote werden in einer Mappe gesammelt und können so von dem Team der Schule später jederzeit selbständig umgesetzt werden.

Zeitraum:  Schuljahr 2016/2017
Teilnehmer/innen: Schülerinnen und Schüler der Pfortener Schule Gera
Kultur-Insel_Laser
Foto: Jana Laser

MäderMove

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Im Workshop „MäderMove“ wurde zuerst für alle Interessierten der Jahrgänge 5 bis 10 ein Schnupper-Workshop angeboten. Dabei konnten die Schüler/innen die Workshopleiterin, die Tanzpädagogin Anja Losse, kennenlernen und sich über den Ablauf und Inhalt des Workshops informieren.

Danach findet an 10 Terminen einmal wöchentlich die Tanz-AG statt. Die Schüler/innen werden in 2 Gruppen mit jeweils 12 bis 14 Teilnehmer/innen aufgeteilt: Schüler/innen aus den Jahrgangsstufen 5 – 7 sowie aus den Jahrgangsstufen 8 – 10. Jede Gruppe erhält 1h Tanzunterricht pro Woche. Ziel ist eine Tanzaufführung zum Sommerfest der Gemeinschaftsschule im Juni 2017. Die 2 Gruppen werden hierfür am Ende zusammengeführt und zeigen eine gemeinsame Vorführung. Das Thema, mögliche Tanzstile und Musik obliegt den Schüler/innen – diese werden gemeinsam mit der Tanzpädagogin eine Choreographie zu einem selbst gewählten Thema entwickeln.

Zeitraum:  März bis Juni 2017
Teilnehmer/innen: 30 Schüler/innen der Staatlichen Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“ Altenburg

Beteiligte Künstler/innen: Anja Losse, Tanzpädagogin/ Choreographin (Altenburg)

MäderMove_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

Schulfilm

aus der Reihe „PARTizipieren“

Kulturagentin: Katja Bernhardt

In diesem Projekt soll ein Film für und über die Schule entstehen. Einen Film über die Schule zu drehen, ist eine besondere Herausforderung für Schüler und Lehrer. Was soll filmisch über die Schule erzählt werden? Was muss unbedingt im Film erwähnt werden, was kann weggelassen werden? Somit gilt es, die Ansichten und Vorstellungen über den zukünftigen Film nicht nur unter den Schülern, sondern auch zwischen Schülern und Lehrern auf einen Nenner zu bringen. Zu fokussieren, zu selektieren, das Wichtige vom Unwichtigen trennen, Bedeutsames verständlich herausstellen – das sind die Aufgaben, die Schüler und Lehrer vor allem in dieser ersten Phase zu lösen haben. Kommunikation und Kooperation sind hierbei wichtige und hilfreiche Komponenten.

Im Frühjahr 2017 geht es erst einmal um die Konzeption des Drehbuchs.

Im ersten Schritt erhielten alle (!) interessierten und freiwilligen Schüler (klassenübergreifend) und Lehrer einen mehrstündigen Basis-Workshop zum Thema Filmarbeit/ -analyse. Die Schüler und Lehrer lernten in diesem Crash-Kurs Schritte der Filmproduktion kennen und setzten sich mit der entsprechenden Technik auseinander. Außerdem erfuhren sie Wissenswertes über die Gestaltung und Wirkungsweisen von Filmen und sammelten bereits Ideen für den Inhalt und die Gestaltung des Films. Durchgeführt wurde der Workshop an 2 Tagen für insgesamt 4 Gruppen (10 bis 15 Schüler pro Gruppe) á ca. 3 Stunden von Medienpädagogen des Landesfilmdienstes Thüringen.  Dieser Basis-Workshop wurde aus Lottomitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft gefördert.

Aus diesem Basis-Workshop heraus bildet sich nun in den nächsten Wochen ein Team aus Schülern und Lehrern, das gemeinsam ein Drehbuch für den Film entwickelt. Das Script-Team erhält Ende April 2017 einen 3-tägigen Drehbuch-Workshop. Die praktische Umsetzung ist für Herbst 2017 geplant.

 

Zeitraum: März - April 2017
Teilnehmer/innen: 60 Schüler/innen des Staatlichen Gymnasiums „Veit-Ludwig-von-Seckendorff“ Meuselwitz

Beteiligte Künstler/innen / Projektpartner: Landesfilmdienst Thüringen e.V.

Poetry Slam Workshop

aus der Reihe „FORMatieren“ – Format B „Einmalige Workshops auf freiwilliger Basis“

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Die Schule entwickelte im Rahmen des Kulturagentenprogramms verschiedene Formate, die auf ihre Praxistauglichkeit und ihre Integrationsfähigkeit in den schulischen Alltag erprobt werden sollen. Parallel dazu soll reflektiert werden, ob und wie eine adäquate Mischung aus Pflicht- und freiwilligen Veranstaltungen gesetzt werden kann.

Im Format B bestimmen die Schüler ihren Themenwunsch. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis.

Der erste Workshop mit freiwilliger Teilnahme durch die Schüler widmete sich dem Poetry Slam. An die 25 Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 folgten der Einladung und nahmen außerhalb des Unterrichts am Workshop teil. Der Erfurter Poetry Slammer AIDA (alias Andreas In Der Au) führte die Jugendlichen in die Welt des Poetry Slams ein. Die Schüler beschäftigten sich mit Textfindung und -produktion sowie Performance. Innerhalb des Workshops lernten die Schüler, Themen für Texte ausfindig zu machen, diese in einen Text zu verwandeln und letztendlich den Text angemessen zu präsentieren. Die Themenwahl der Texte und die Art und Weise der Performance stand den Schülern frei – entsprechend den eigenen individuellen Fähigkeiten und Wünschen. Der Künstler diente hierbei als Ventil, kreative Schaffensprozesse bei den Schülern frei zu setzen und ihre individuellen künstlerischen Fähigkeiten zu unterstützen und zu stärken. Die Schüler übten literarische Textproduktionen, Sprache & Ausdruck im Sinne der stimmlichen Gestaltung eines Textes sowie die Selbstpräsentation (Körpersprache, Mimik, Gestik). Nach Abschluss des Workshops hielt jeder Teilnehmer einen selbstverfassten Poetry Slam Text in den Händen und konnte diesen auf der Bühne performen. Als „Bonbon“ gab es eine kleine Aufführung vor interessierten Schülern und Lehrern, in der 7 freiwillige mutige Teilnehmer des Workshops ihre Texte präsentierten. Auch Aida gab zwei seiner Texte zum Besten.

Der Workshop wurde an 2 Tagen á 3 Stunden durchgeführt.

 

Zeitraum: März 2017
Teilnehmer/innen: 25 Schüler/innen des Staatlichen Gymnasiums „Veit-Ludwig-von-Seckendorff“ Meuselwitz

Beteiligte Künstler/innen: Andreas in der Au (AIDA), Erfurt

Klangerzeuger

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Das zweite Schulhabjahr 2016/17 steht unter dem Motto „Klang“. Dabei wird sich diesem Thema nicht nur aus künstlerischer, sondern auch aus naturwissenschaftlicher und technischer Sicht genähert. „Klangerzeuger“ ist der zweite von vier Workshops, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Der dreitägige Workshop fand mit ca. 48 Schülern der 4. Klassenstufe statt. Der Workshop wurde in die drei Gruppen „Objekte bauen“, „Musik kreieren“ und „Sprache bewegen“ unterteilt. Die drei Workshopleiter betrachteten dabei die Themen Klang, Musik, Sprache und Performance aus ganz unterschiedlichen Blickrichtungen, sodass für die Schüler ein breites Feld entstand, in welchem sie sich je nach Interessen und Fähigkeiten betätigen konnten. Nach einer kurzen Einführungsrunde, in der die Kinder die einzelnen Gruppenthemen kennenlernten, konnten sie sich je nach Wunsch in eine der drei Gruppen einwählen.

Gruppe A „Objekte bauen“

Diese Gruppe wurde vom studierten Physiker und Klangkünstler Erwin Stache geleitet. Die Kinder beschäftigten sich vorwiegend mit dem technisch-handwerklichen Teil der Klangkunst. Es wurde eine Musikbox hergestellt, die unterschiedliche Sounds hervorbrachte. Vom Bestücken und Löten der Leiterplatten, dem richtigen Stecken der Drähte über den Zusammenbau des Gehäuses bis hin zur individuellen Gestaltung wurde den Teilnehmern auf abwechslungsreiche Art und Weise technische Abläufe und Entwicklungen vor einem künstlerischen Hintergrund vertraut.

Gruppe B „Musik kreieren“

Unter der Leitung des Klangkünstlers und Gründer der Klangkunstgruppe „Atonor“ Benjamin Stache wurden bereits fertige Klangobjekte Erwin Staches vorgestellt. Mit diesen galt es, eine musikalische Geschichte zu entwickeln, in welcher sich die Schüler als Komponisten und Ausführende aktiv beteiligten. Dieser vorwiegend performative Anteil sollte das Gespür für Spannung, Dramaturgie, Humor, verschiedene Arten von Klang und zielgerichtete Schaffung szenisch-musikalischer Inhalte sensibilisieren. Die Kinder entwickelten eine eigene musikalische Geschichte mit den Klangobjekten.

Gruppe C „Sprache bewegen“

Geleitet von Dr. Tobias Tanneberger legte dieses Modul ebenso seinen Schwerpunkt auf die Performance, beschäftigte sich jedoch eher mit Stimme und Körper, dem sogenannten ureigenen „Klangköper“. Bewegungen im Raum, das bewusste Sprechen, Kreieren eigener Textstücke und die Beschäftigung mit Rap forderten hier v.a. die Koordination, die eigene Stimme und das Selbstbewusstsein. Dabei wurden Szenen und Abläufe entwickelt, die die Kinder in ständig neue Formationen und Gruppierungen verschwimmen ließen.

Am Ende des Workshops fand eine gemeinsame Präsentation aller drei Gruppen vor Mitschülern, Lehrern und Eltern statt.

Zeitraum: März 2017
Teilnehmer/innen: 48 Schüler/innen der Staatlichen Grundschule Gefell

Beteiligte Künstler/innen:

Erwin Stache, Klangkünstler (Beucha b. Leipzig)
Benjamin Stache, Klangkünstler (Berlin)
Dr. Tobias Tanneberger, Rapper/ Moderator/ Aktionskünstler/ Angewandter Lingu-ist & Germanist (Dresden)

Klangerzeuger_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

TRAUM-Tänzer

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Alle interessierten Schüler*innen der 1. und 2. Klassen der „Traumzauberbaumschule“ in Weißensee begeben sich gemeinsam mit dem Künstler Andjelo Stankovic tänzerisch auf eine künstlerische Reise als „TRAUM-Tänzer“.
Regelmäßig einmal wöchentlich werden dafür im 2. Schulhalbjahr 2016/17 jeweils zwei Stunden mit dem Tanz-Künstler im Stundenplan eingeräumt. Diese Zeit dient der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dessen steuerbarer Bewegung in Begleitung von Musik und unter professioneller Tanzanleitung.
Die Grundschule „Traumzauberbaum“ Weißensee erweitert mit diesem Angebot ihr musikalisches Profil. Neben den langjährigen Gitarrengruppen und den regelmäßigen „Traumzauberbaum-Aufführungen“ nach Reinhard Lakomy bezieht sie nun auch zeitgenössische Musikformen wie die des Hip Hop ein.
Der Tanz als Kunstform erhält so einen festen Platz im kulturellen Angebot der Schule.

Zeitraum:  Februar bis Juni 2017
Teilnehmer/innen: 50 Schüler/innen der Traumzauberbaumschule Weißensee

Beteiligte Künstler/innen: Andjelo Stankovic (Tänzer)

Traum-Tänzer
Foto: Dorothee Bucher

Klangarchitekten

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Das zweite Schulhabjahr 2016/17 steht unter dem Motto „Klang“. Dabei wird sich diesem Thema nicht nur aus künstlerischer, sondern auch aus naturwissenschaftlicher und technischer Sicht genähert. „Klangarchitekten“ ist der erste von vier Workshops, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Der eintägige Workshop richtete sich an ca. 45 Schüler der 3. Klassenstufe. Der Leiter des MDR-Musikvermittlungsprogramm „CLARA“, Ekkehard Vogler, und sein Team stellten mit den Kindern aus einfachen Alltagsmaterialen einsatzfähige Instrumente her (z.B. das „Gartenschlauch-Horn“). Zudem wurden die klassischen Instrumente eines Orchesters lebendig vorgestellt. Jedes Kind durfte dabei viele der mitgebrachten Instrumente selbst ausprobieren. Die Schüler frischten somit nicht nur ihr Wissen über Instrumentenkunde auf. Auch durch das eigene Ausprobieren wurde so manche Spielfreude an einem der Instrumente entdeckt (der absolute Renner bei den Kindern waren die Streich- und Blechblasinstrumente). Bei den selbsthergestellten Musikinstrumenten bekamen v.a. die Fachlehrer eine anschauliche Methode in die Hand, wie klassische Instrumente einfach, aber wirkungsvoll nachgebaut werden können.

 

Zeitraum: Februar 2017
Teilnehmer/innen: 45 Schüler/innen der Staatlichen Grundschule Gefell

Beteiligte Künstler/innen:

Musikvermittlungsprogramm „CLARA“ des MDR
Ekkehard Vogler (Leitung/ Organisation)
Maria-Chistina Reinartz (Durchführung)
Josefine H. Zimmermann (Durchführung)

Klangarchitekten_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

Liedermacher-Workshop & Tanz-Workshop

aus der Reihe „FORMatieren“ – Format A „Mini-Workshops im Fachunterricht“

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Die Schule entwickelte im Rahmen des Kulturagentenprogramms verschiedene Formate, die auf ihre Praxistauglichkeit und ihre Integrationsfähigkeit in den schulischen Alltag erprobt werden sollen. Parallel dazu soll reflektiert werden, ob und wie eine adäquate Mischung aus Pflicht- und freiwilligen Veranstaltungen gesetzt werden kann.

Im Format A können Schüler und Lehrer Themenvorschläge aus dem Unterricht einreichen. Die Themen, die künstlerisch-praktisch umgesetzt werden sollen, orientieren sich dabei an konkreten Lehrplaninhalten und finden – soweit möglich – im regulären Fachunterricht statt. Die Teilnahme für die Schüler erfolgt im Klassenverband.

Im Folgenden die Erläuterung zu zwei bereits durchgeführten Workshops.

Im Fach Musik wird in den zwei Klassen der 8. Klassenstufe das Thema „Liedermacher/ Songwriting“ behandelt. Die Künstlergruppe „Kalter Kaffee“, 2 Liedermacher aus Erfurt, führten mit den Schülern einen Workshop zum Unterrichtsthema durch. Die Schüler entwickelten im Klassenverband einen eigenen Liedtext und entwarfen gemeinsam mit den Musikern eine dazu passende Melodie. Mitgebrachte Instrumente der Schüler wurden dabei in das Lied integriert. In der ersten 8. Klasse entstand ein Rap-artiger Song, die zweite Klasse entwarf ein Lied mit eher poppigem Charakter. Der Workshop dauerte in jeder Klasse jeweils 2 Doppelstunden.

Im Fach Sport beschäftigten sich ca. 35 Mädchen der zwei 10. Klassen mit modernem Tanz. Angelehnt an das Unterrichtsthema „Tanz und Gymnastik“ lt. Lehrplan: die Schüler erfahren ihren Körper als ein elementares Ausdrucksmittel und vervollkommnen ihre Fähigkeiten im Darstellen gymnastischer, tänzerischer und anderer rhythmischer Bewegungsformen. Dabei ist der Prozess des Entdeckens, Erprobens und Findens bedeutsamer als die Bewegungsperfektion. Die Tanzpädagogin Katharina Schaller studierte an 6 Terminen mit den Schülerinnen innerhalb der regulären Sportstunde (2UE) einen Tanz ein.

Zeitraum:  Januar bis Februar 2017
Teilnehmer/innen: 86 Schüler/innen des Staatlichen Gymnasiums „Veit-Ludwig-von-Seckendorff“ Meuselwitz

Beteiligte Künstler/innen:

Liedermacher-Duo „Kalter Kaffee“ – Tilo Schäfer, Björn Sauer (Erfurt)
Tanzpädagogin Katharina Schaller (Altenburg)

Liedermacher-Workshop_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

Wir sind EINSTEIN

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Für eine aktive Installation „Gewohnheitswege“, die temporär im Schulhaus mit allen Schulakteuren innerhalb dieses Zeitraums entstand, machten sich die Schüler*innen im Klassenverband auf den Weg durchs Schulhaus. Dabei untersuchten und kennzeichneten sie mit Hilfe von Malerkrepp und verschiedenen grafischen Mitteln ihre Spuren vom Klassenraum bis zur so genannten „Schaltzentrale“, dem Sekretariat und den Räumen der Schulleitung. An diesem markanten Punkt liefen alle Spuren der gewohnten Wege, vergleichbar mit einem Straßen- oder U-Bahn-Netz, zusammen und verbanden sich zu einem großen Ganzen. So entstand ein aktiv installiertes Sinnbild von „Wir sind Einstein“.

Als Abschluss der drei Projekttage fand sich am Freitag die gesamte Schulgemeinschaft auf dem Schulhof zu einer Performance vor der Zeugnisausgabe zusammen. Jede Klassenstufe bildete dafür mit farbigen Papierbögen, die über den Häuptern aller schwebten, einen Buchstaben des Wortes „EINSTEIN“.

Zeitraum:  1. – 3. Februar 2017
Teilnehmer/innen: 231 Schüler/innen der Staatliche Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ Sömmerda
Wir sind EINSETIN
Foto: Dorothee Bucher

„1,2,3 wir sind dabei…auf dem Weg zur kreativen Schule“

Kulturagentin: Jana Laser

Das „World Café“ mit dem Künstler Andreas Schulze bildete die Auftaktveranstaltung für Erzieher*innen, Lehrer*innen und Elternvertreter im Kulturagentenprogramm an der Pfortener Schule.  Das Team der Schule erarbeitete konkrete Projektideen und entwickelte Visionen. Die Kulturagentin Jana Laser stellte in Zukunftswerkstätten den Schüler*innen das Programm vor. Am Ende der Werkstätten zeichneten, schrieben oder malten die Kinder ihre kulturellen Wünsche auf. Diese wurden dann als Farbkleckse für alle sichtbar im Schulhaus ausgestellt. Die in beiden Projektformen gemachten Vorschläge werden mit der Kultursteuergruppe als Grundlage für die Weiterarbeit genutzt.

Zeitraum:  11/2016 bis 02/2017
Teilnehmer/innen: 270 Schüler/innen der Pfortener Schule Gera

Beteiligte Künstler/innen: Andreas Schulze

World Café_Pfortener Schule
Foto: Jana Laser

Lichtzauber mit Luther

Kulturagentin: Miriam Braunstein und Elisabeth Fuckel

Das Jahr 2016 findet mit dem Projekt ‚Lichtzauber mit Luther‘ einen krönenden Abschluss. In über 20 kreativen WERkstätten widmet sich die gesamte Schülerschaft der Ludwig-Bechstein Schule Arnstadt den Themenschwerpunkten Licht und Luther.

Es gilt das Leben Luthers zu erkunden und der Kleidung, Sprache und Schrift der damaligen Zeit mit einem eigens gestalteten Programm der Schulband eine neue Form zu geben. Kerzenschein und Experimente im Dunkelrestaurant lassen erahnen, was es ohne Elektrizität zu erfahren gibt. Das omnipräsente Tageslicht untersuchen die Schüler/innen unter den Aspekten Physik, Optik und Organismus. So finden sie anhand verschiedener Experimente den Weg zum farbigen Spektrum, forschen     hautnah zur Fotosynthese und lernen ihren eigenen Biorhythmus kennen. Mit den WERkstätten rund um Performance im Schwarzlicht begegnen sich die Schüler in    einer ganz besonderen Welt und heißen die Besucher zum Tag der offenen Tür am 21.12. mit außergewöhnlichen visuellen Erlebnissen und akrobatischen Darbietungen willkommen.

Besonderer Lichtblick an diesem Tag ist die gute Organisation und die reibungslose  Zusammenarbeit aller Schulakteure. Das engagierte Kollegium – in alle Arbeitsschritte involviert – sorgt für ein geschäftiges Treiben in den Gängen und ein entspanntes Arbeiten der künstlerischen WERkstättenleiter mit den hoch motivierten Schüler/innen. Herausragend dabei sind die eigens kreierten und von Schülercoaches angeleiteten WERkstätten, die das deutliche Interesse der älteren Schüler an Wissensvermittlung und Partizipation aufzeigen.

In der Kürze der Zeit sind dabei viele gelungene Kooperationen und erstaunliche Ergebnisse zu sehen, die von den Schülern mit leuchtenden Augen und kunterbuntem Programm vor einem breiten Publikum quer durch die Schule präsentiert werden.

Zeitraum:  19. bis 21. Dezember 2016
Teilnehmer/innen: 259 Schüler/innen der Ludwig-Bechstein Schule Arnstadt

Beteiligte Künstler/innen:

TU Ilmenau
Dr. Cornelia Vandahl und Dr. Karin Bieske (Lichttechnik)
Habip Yavuz (Unisportzentrum)

Bauhaus Uni Weimar (experimentelle Architektur/ Beleuchtung)
Dr. Ing. Christian Hanke, Dipl.-Ing. Timo Riechert, Tobias Adam

Kunst- und Designschule IMAGO e.V. Erfurt
Anne Maschke und Constanze Fuckel

Spiel und Theaterwerkstatt Erfurt e.V.
Sabine Kappelt und Christian Weiß
Katja Graumann
Wolfgang Kliebisch
Linda Mertens
Gerline Rusch
Alexander Basner

Lichtzauber-15_Tobias Adam
Foto: Tobias Adam

Tanztheaterprojekt – wir gestalten mit…

Kulturagentin: Jana Laser

Die Schüler*innen lernen neben den Ausdrucksmöglichkeiten „Sprache“ und „visuellen Darstellungen“ mit ihrem Körper zu arbeiten. Diese Form der Auseinandersetzung mit Kunst bietet die Möglichkeit, das Körpergefühl und das Selbstbewusstsein zu stärken. So können sie eine oft wenig entwickelte Form des Ausdrucks erfahren und mit eigenen Emotionen und Bewegungen umsetzen. Ziel des Projektes ist es, Schüler*innen durch zeitgenössischen Tanz einen Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Das Tanztheaterprojekt „Wir gestalten mit…“ soll den Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Impuls für ihre weitere Entwicklung geben, sowie ihre Persönlichkeitsbildung und körperliche Selbstwahrnehmung fördern. Durch die Zusammenarbeit mit Tanzlehrer Martin Lehmann werden sie angeleitet, ihre Teamfähigkeit und soziale Kompetenz weiter auszubauen.

Zeitraum:  11/2016 bis 05/2017
Teilnehmer/innen: 23 Schüler/innen der Goetheschule Schleiz

Beteiligte Künstler/innen:  Martin Lehmann

Tanzprojekt_Goetheschule
Foto: Jana Laser

KULTUR-Träumchen

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Als Auftakt im Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“ gestalten alle Schulakteure der Traumzauberbaum-Schule Weißensee am 24. November 2016 einen Tanz-Flashmob mit dem Künstler und Tanzpädagogen Andjelo Stankovic während eines herbstlichen Schulhoffestes.

Zum Fest gehören neben selbst gerösteten Marshmallows über offenem Feuer mit Kakao dazu auch Erlebnis-Stationen zum Visualisieren der Kultur-Träumchen einer/s jeden Schüler/in/s. Diese Träume finden sich zum Schluss als formulierte Texte oder Zeichnungen auf symbolischen Blättern an den kahlen Zweigen des Herbstbaumes im Mittelpunkt des Schulhofes wieder. Dort bleiben sie temporär sichtbar und können so von allen Akteuren wahrgenommen und besprochen werden.

Zeitraum:  01.11. bis 31.12.2016
Teilnehmer/innen: 140 Schüler/innen der Traumzauberbaumschule Weißensee

Beteiligte Künstler/innen: Andjelo Stankovic

Kultur_Träumchen_Kirchner
Foto: Thomas Kirchner

Land:Marke

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Ein alter Volksversammlungsplatz aus vorgeschichtlicher Zeit, „Dingplatz“ genannt, befindet sich in unmittelbarer Nähe der Schule als ganz eigenwillige Landmarke. In Form eines Lindenkreises bildet er ein markantes Kultur-Denkmal und bietet so die Grundlage für den Schulnamen.
An die symbolische Kraft dieser Landmarke anknüpfend gestalten die knapp 160 Schulakteure eine erste künstlerische Aktion im Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“.
In der Art einer Performance, für die Schule ein kulturelles Fest, spannen die Schüler ein großes Netz zwischen den Linden, hängen selbstgefertigte Windfänger und andere Mitbringsel hinein, verlesen ihre Gedanken als Wünsche und sprechen ähnlich Zaubersprüchen kleine Reime in Form von Elfchen. Das alles begleiten sie mit lärmenden, rituellen Rhythmen auf metallenen Gegenständen. So stellen sie ihre Visionen als gemeinsames Schul-Volk dar, stärken ihre Gemeinschaft und legen ihre Position im kreativen Prozess als Schule fest.
Durch diesen Effekt manifestiert sich die Schulgemeinschaft gleichfalls als ein kulturell bedeutsamer Ort in der Region, als eine feste Land:Marke in der kulturellen Bildung.

Zeitraum:  01.11. bis 31.12.2016
Teilnehmer/innen: 160 Schüler/innen der Staatlichen Regelschule „Am Lindenkreis“ Buttelstedt

Beteiligte Künstler/innen: Julia Hahn, Marcel Sparmann, Christian Schröter, stellwerk e.V.

aufbau-netz-5_bucher-d
Foto: Dorothee Bucher

Der Kater hat die Stiefel an: Spartenübergreifende Eiskunstlaufinszenierung zur kulturellen Beteiligung und Bewegungsförderung

Kulturagentin: Uta Schunk

Im Zeitraum vom 1.8.2016 – 31.12.2016 begab sich der Eissportclub Erfurt e. V. im Rahmen eines Bildungsbündnisses wiederholt in ein sportorientiertes Projekt zu Erarbeitung einer spartenübergreifenden Eiskunstlauf-Inszenierung „Der Kater hat die Stiefel an: Eine spannend-sportliche Glücksuche auf dem Eis“. Choreografisch und gestalterisch entwickelte sich eine Aufführung, in die überwiegend sportartenfördernde Angebote (Eisformation, Tanz, Jonglage, Fechten) integriert waren. Unterstützt wurden diese bewegungsanregenden Maßnahmen, die schlussendlich in eine Bühnen(Eis)Show Ende November mündeten, durch künstlerisch-kulturelle Vorhaben (Bühnen- und Kostümgestaltung, Objektkunst, Visuelle Kommunikation und Medien).

An den bewegungsaktivierenden und für die Ausstattung unverzichtbaren künstlerischen Kooperationen der märchenhaften Handlung des „Gestiefelten Kater“ nahmen weit über 200 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Sozialräumen in 16 partizipierenden Projekten teil. Inszenierungsgedanke war die missliche Lage des Protagonisten, eines jungen Müllerburschen, der aufgrund einer ziemlich ungerechten Erbverteilung nach dem Tod des Vaters lediglich einen Kater erhielt. Das einfallsreiche Katzentier – auch deutbar als motivierender innerer Begleiter – löste beim Protagonisten auf einem Weg der Glückssuche Prozesse der Rollen- und Identitätsfindung sowie Persönlichkeitsentwicklung aus. Das Pfiffige, Energiegeladene und Dynamische des tierischen Beraters fungierte in allen die Inszenierung ausfüllenden Angeboten als impulsgebendes Moment sowohl für tänzerische, sportliche und künstlerische Aktivitäten der Teilnehmer. Das trickreiche Handeln des Katers aus der literarischen Vorlage kurbelte das kreative und agierende Vermögen der Beteiligten an.

Zeitraum: August bis Dezember 2016
Teilnehmer/innen: Schülerinnen und Schüler der TGS am Roten Berg, der TGS Herbsleben, der KGS Erfurt, der Kolpingschule, des ISA Kompass, des Freizeittreffs Stotternheim, Eiskunstläufer/innen des ESC Erfurt e.V.

Beteiligte Künstler/innen: ESC Erfurt e.V., Fechtzentrum EnGarde Erfurt e.V., MTV Akrobatik Erfurt e.V., IMAGO Kunst- und Designschule e.V. und viele andere Erfurter Kulturpartner

25. und 26. November 2016
in Erfurt
ESC Erfurt
Eiskunstlaufinszenierung
Der Kater hat die Stiefel an
Foto: Maik Ehrlich
info@ehrlichbild.com
Foto: Maik Ehrlich

Graffiti-Workshop

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Einmal in der Woche haben die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“ in Altenburg die Möglichkeit ihre alte Turnhalle mithilfe von Graffititechniken zu verschönern. Das Graffiti kommt dabei auf Stoffbahnen, die anschließend in der Turnhalle aufgehängt werden. Jede Woche kann so eine andere Klasse ihre individuelle Stoffbahn gestalten. Angeleitet wird dieser Workshop von Halina Kirschner und Julia Penndorf. In Zusammenarbeit mit dem Lindenau-Museum.

Zeitraum: 08.09. - 06.10.2016
Teilnehmer/innen: Alle Schüler/innen der Staatlichen Gemeinschaftsschule "Erich Mäder" in Altenburg

Beteiligte Künstler/innen: Halina Kirschner und Julia Penndorf

KREATIV-INSEL

Kulturagentin: Gabriele Bruchlos

Kunst braucht Raum. Kinder erobern sich eine Insel im Schulhaus, die ganz der Kreativität gehört. Hier treffen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 um gemeinsam mit ihrer Kulturagentin an Visionen zu arbeiten. Welche Kunst, welche Künstler sollen in den nächsten Jahren die Schule begleiten, fördern und bereichern? Aus dem experimentellen Umgang mit künstlerischen Methoden des Forschens und Gestaltens entwickelt sich eine Schulkultur mit partizipatorischem Charakter und künstlerischer Aufgeschlossenheit und Vielfalt.

Von den Kindern gestaltete Kunstwunschtüten bewahren die fantasievollen Ideen und entwickeln den Kulturfahrplan der Schule in Richtung Kunst.

Zeitraum: August bis Oktober 2016
Teilnehmer/innen: 110 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Vachdorf
Kreativ-Insel_Bruchlos
Foto: Gabriele Bruchlos

Erfurter ROLLenSPIEL – Erlebnisparcours zum Erfahren des urbanen (Kultur)Raumes

Kulturagentin: Uta Schunk

Im Zeitraum von März bis September 2016 begaben sich Kinder und Jugendliche in ein Vorhaben zur Vorbereitung eines bewegungs- und sportorientierten, auch kulturell-künstlerischen Inszenierungsparcours. Sie erarbeiteten auf Kurs- und Maßnahmewoche orientiert mit Trainern und Künstlern einen erlebnispädagogischen Rundgang im urbanen Raum Erfurts zum Anlaufen historischer Architektur. Dabei war der Fokus darauf gelegt, Bauwerke in ihrer Spezifik sportmethodisch und künstlerisch-strategisch differenziert zu beleuchten, zu visualisieren und erFAHRbar zu gestalten. Die Besonderheiten jedes Bauwerks, d.h. der Baustil, die Wirkung des architektonischen Ensembles, damit auch das Aussehen, der Baukörper als ästhetisches Erlebnis sowie dessen geschichtlicher Hintergrund wurden im sehr dynamischen Projektprozess durch verschiedene und vorrangig auf Bewegung hinauszielende Herangehensweisen einbezogen.

Innerhalb der Erarbeitungsphase wurde das Wirken bedeutender Persönlichkeiten, Geschichten rund um das Bauwerk, auch die Funktion als Kulturort nicht außer Acht gelassen. Die Teilnehmer und Zuschauer erfuhren den Rundgang während der Präsentation über das Zusammenwirken von Sport und Kultur, in der Verbindung von Bewegung mit den Künsten sowohl über das ästhetische Wahrnehmen des innerstädtischen Raumes als auch über das kulturelle Erlebnis jedes einzelnen angesteuerten Ortes/Gebäudes als sportliches, interaktives Gesamterlebnis. Die jeweiligen Anlaufpunkte im Stadtzentrum waren als inszenierte, performative Orte zu verstehen. Sie konnten von den mitwirkenden Kindern und Jugendlichen, aber auch von mitlaufenden Besuchern auf rollbaren Sportgeräten angefahren werden. Hier kamen Inliner, Rollschuhe, Skateboards und Scooter zum Einsatz. In der Ausgestaltung der Spielplattformen widmeten sich die Teilnehmer unter Anleitung von Experten in 16 Maßnahmen mittels unterschiedlicher Sportarten, zirzensischer Angebote, über darstellende, tanzmethodische Sparten, bildnerische Gestaltungsmethoden, auch über Rhythmisch-Musisches dem historisch besonderen Bauwerk.

Zeitraum: März bis September 2016
Teilnehmer/innen: Schülerinnen und Schüler der Thüringer Gemeinschaftsschule am Roten Berg

Beteiligte Künstler/innen: Theater im Palais Erfurt e.V., Fechtzentrum EnGarde Erfurt e.V., Erfurter Rollrunde und viele andere Erfurter Kulturpartner und Künstler/innen

Axel Clemens_Rollenspiel
Foto: Axel Clemens

Und Action – 5-Sekunden-Film und Podcast

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Über 30 Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 10 der TGS „Albert Einstein“ in Sömmerda erhielten am 26.und 27. September 2016 während zwei Projekttagen sachkompetente Antworten auf alle ihre Fragen den Film und Podcast betreffend.

Der Regisseur Sebastian Wiegmann beherrscht die dafür nötige Technik mit dem entsprechenden Knowhow und vermittelte sein Wissen auf äußerst witzige und kreative Art an die interessierten Schüler*innen.

So lernten diese an professionellen Filmbeispielen aus dem Internet, wie sie ihre Kreativität einsetzen und Videos mit den Mitteln drehen können, die ihnen zur Verfügung stehen.

Schnell wurden eigene Fotografien, Texte und Filmsequenzen zum Gegenstand des individuellen praktischen Tuns. Denn nach einer professionellen Einführung ins „Film-Geschäft“ erzählten alle Schüler*innen ihre kurzen Geschichten unterhaltsam in bewegenden Bildern.

 

Zeitraum: 26. und 27.9.2017
Teilnehmer/innen: 34 Schüler/innen aus Klassenstufe 10 der TGS "Albert Einstein" in Sömmerda

Beteiligte Künstler/innen: Sebastian Wiegmann, Regisseur

und-action_d-bucher
Foto: Dorothee Bucher

CoolTour

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Für die Entwicklung des Kulturfahrplans im Rahmen des Kulturagentenprogramms ist der Baustein „Vision“ eine ganz entscheidende Komponente: Auf welchen kulturellen Weg möchte sich die Schule begeben? Was für Wünsche haben die Schulmitglieder in bezug auf eine kulturelle Profilierung ihrer Schule? Wie sieht die Grundschule Gefell als kreative Schule in naher Zukunft aus?

Mit den Schülerinnen und Schüler wurde Klassenweise ein Mini-Workshop zum Thema „Ideen & Träume für eine kreative Schule“ durchgeführt. Dadurch lernten sie auch das Kulturagentenprogramm kennen. Die Ergebnisse aus dem Schüler-Workshop wurden in die Kultursteuergruppe getragen.

Als künstlerisch-praktischen Auftakt wurde für alle Schülerinnen und Schüler ein Tanz-Workshop mit Michael Hirschel durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler lernten Choreographien zu folgen und auch eigene zu entwickeln. Das Tanzen in der großen Gruppe förderte den Gemeinschaftssinn und das „Achtgeben“ und Konzentration auf die mittanzenden Mitschüler.

Für die Lehrerinnen und Lehrer wurde mit der Methode des World Cafés die Vision der Schule herausgearbeitet. Moderiert vom Künstler Andreas Schulze.

Zeitraum: September 2016
Teilnehmer/innen: 177 Schülerinnen und Schüler der Staatliche Grundschule Gefell

Beteiligte Künstler/innen:

Michael Hirschel, Tänzer (Leipzig)
Andreas Schulze, Musiker/ Moderator/ Schauspieler/ Performance (Erfurt)

CoolTour_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

Mission Kultur

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Für die Entwicklung des Kulturfahrplans im Rahmen des Kulturagentenprogramms ist der Baustein „Vision“ eine ganz entscheidende Komponente: Auf welchen kulturellen Weg möchte sich die Schule begeben? Was für Wünsche haben die Schulmitglieder in bezug auf eine kulturelle Profilierung ihrer Schule? Wie sieht die Gemeinschaftsschule als kreative Schule in naher Zukunft aus?

Mit dem gesamten Lehrer-Kollegium wurde ein „World Café“ zum Thema „Visionen, Ideen & Wünsche für eine kreative Schule“ durchgeführt. Künstlerisch begleitet und moderiert von Andreas Schulze.

Für die Schüler/innen fanden kurze Workshops statt. Die zweistündigen Workshops wurden mit jeweils 25 Schüler/innen aus den Jahrgängen 5 bis 7 sowie 8 bis 10 durchgeführt. Die Grundschüler bekamen jeweils einen halbstündigen Workshop pro Klasse. Die Ergebnisse aus allen Workshops wurden der Kultursteuergruppe zugetragen.

Des Weiteren wurde für die Schüler/innen ein Graffiti-Workshop in Zusammenarbeit mit dem Lindenau-Museum angeboten. Die Schüler/innen kreierten großflächige Fahnen aus Tyvek-Stoff, die in der alten Turnhalle (diese wird nun nach dem Bau einer neuen Turnhalle als Veranstaltungsraum genutzt) aufgehängt wurden. Geleitet wurde der Workshop von jeweils 2 Künstlerinnen – abwechselnd von Halina Kirschner, Julia Penndorf und Jaqueline Glück. Für jede Klasse, die gern eine Graffiti-Fahne gestalten wollte, stand ein Workshop-Tag zur Verfügung. So wurde allen Schüler/innen die Möglichkeit gegeben, am Workshop teilzunehmen. Über das Kulturagentenprogramm wurden 3 Workshops durchgeführt, die restlichen Workshop-Termine übernahm finanziell das Lindenau-Museum.

Zeitraum: August/September 2016
Teilnehmer/innen: ca. 290 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“ Altenburg

Beteiligte Künstler/innen:

Halina Kirschner, Grafikerin/ Illustratorin (Leipzig)
Jaqueline Glück, Kunstvermittlung Lindenau-Museum (Altenburg)
Julia Penndorf, Grafikerin/ Illustratorin (Altenburg)
Andreas Schulze, Musiker/ Schauspieler/ Performance/ Moderator (Erfurt)

Mission Kultur_Bernhardt, K
Foto: Katja Bernhardt

Drumcircle

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Für die Entwicklung des Kulturfahrplans im Rahmen des Kulturagentenprogramms ist der Baustein „Vision“ eine ganz entscheidende Komponente: Auf welchen kulturellen Weg möchte sich die Schule begeben? Was für Wünsche haben die Schulmitglieder in bezug auf eine kulturelle Profilierung ihrer Schule? Wie sieht das Seckendorff-Gymnasium als kreative Schule in naher Zukunft aus?

Die „Vision“ wurde mit allen Schüler/innen und Lehrer/innen im August 2016 mittels einer gemeinsamen künstlerischen Aktion sowie künstlerisch-praktischen Workshops entwickelt.

Die gemeinsame künstlerische Aktion wurde mit einem drumcircle durchgeführt. An die 400 Schüler/innen und Lehrer/innen spielten gleichzeitig und gemeinsam auf verschiedenen kleinen und großen Schlaginstrumenten. Der „drumcircle“ wurde in der Turnhalle des Gymnasiums an 2 Tagen mit jeweils 4 Runden á ca. 50 Personen durchgeführt.

Nach dieser musikalischen Aktivität wurden jeweils dreistündige Workshops zum Thema „Vision“ für die Schüler/innen und Lehrer/innen durchgeführt.

Der Workshop für die Lehrer/innen arbeitete dabei mit der Methode „World Café“. Das Lehrerkollegium tauschte sich in verschiedenen Runden zu bestimmten Fragestellungen aus. Es wurden Projektideen und Ziele für das Kulturagentenprogramm gesammelt. Moderiert, künstlerisch ausgestaltet und durchgeführt wurde das World Café in Zusammenarbeit mit dem Erfurter Künstler Andreas Schulze.

Die Schüler-Workshops arbeiteten mit der Methode „Zukunftswerkstatt“. Die Schüler/innen konnten innerhalb dieser Methode Kritik äußern, Missstände aufdecken und ihre eigenen Wünsche und Ideen zur Sprache bringen. Die Ideen der Schüler/innen wurden in kreativen Collagen festgehalten. Die Ergebnisse der Schüler/innen wurden im Schulflur ausgestellt.

 

Zeitraum: August 2016
Teilnehmer/innen: 400 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasium „Veit-Ludwig-von-Seckendorff“ Meuselwitz

Beteiligte Künstler/innen: Andreas Schulze (Erfurt)

Trommelwirbel für Kultur_Assel, J
Foto: Katja Bernhardt

Workshop mit dem Lehrerkollegium zum Thema „Vision: Kulturelles Schulprofil“

Kulturagentin: Katja Bernhardt

Innerhalb dieses Workshops setzten sich die Lehrer/innen mit Fragen zur Kulturellen Bildung an ihrer Schule auseinander, wie beispielsweise: Auf welchen kulturellen Weg möchte sich die Schule begeben? Was für Wünsche haben die Schulmitglieder in Bezug auf eine kulturelle Profilierung ihrer Schule? Wie sieht das Seckendorff-Gymnasium als kreative Schule in naher Zukunft aus? Mit der Methode des „World Cafes“ wurden 3 Runden mit unterschiedlichen Fragestellungen durchgeführt, zu denen sich das Lehrerkollegium austauschen konnten.

Zeitraum: 10. August 2016
Teilnehmer/innen: Das Kollegium des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium Meuselwitz

Beteiligte Künstler/innen: Moderiert und künstlerisch begleitet wurde dieser Workshop vom Erfurter Künstler Andreas Schulze.

Kulturfahrplan auf Wanderschaft

Kulturagentin: Dorothee Bucher
Am 10.08.2016 bildete ein künstlerischer Workshoptag den Auftakt für alle Kollegen der Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt ins neue Kulturagenten-Schuljahr 2016/17.
Mit dem „Kulturfahrplan auf Wanderschaft“ begab sich dabei das gesamte Kollegium zu dem Künstlerpaar Dr. Monika und Helmut Besser nach Tiefthal, wo in zwei künstlerischen Workshops gearbeitet werden konnte.
Im Atelier oder auf dem Hof erprobten alle LehrerInnen und SonnderpädagogInnen so ihre kreativen Ambitionen und entwickelten miteinander Gedanken und Ideen für einen neuen Kulturfahrplan der kommenden drei Programmjahre.
Zeitraum: 10. August 2016
Teilnehmer/innen: Das Kollegium der Staatlichen Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt

Beteiligte Künstler/innen: Dr. Monika und Helmut Besser

IMG_20160810_113720
Foto: Dorothee Bucher

Keramikwerkstatt ,,Keltisches Amulett“

Kulturagentin: Gabriele Bruchlos

Im Rahmen einer Auftakt-Werkstatt zum Programm ,,Kulturagenten für kreative Schulen“ fertigten Schülerinnen und Schüler der 5.und 6. Klassen der Staatlichen Gemeinschaftsschule Grabfeld unter Anleitung der Künstlerin und Keramikerin Andrea Magnus keltische Amulette aus Ton an.
Die Werkstatt war eine Station des Kelten-Erlebnis-Tages und rundete die Projektarbeiten zur Kultur der Kelten mit einem individuellen künstlerischen Ergebnis für alle Akteure ab.
Organisiert wurde die Werkstatt von Gabriele Bruchlos, die seit Mai 2016 für die Schule als Kulturagentin tätig ist.

Zeitraum: 21. Juni 2016 
Teilnehmer/innen: Schülerinnen und Schüler der 5.und 6. Klassen der Staatliche Gemeinschaftsschule Grabfeld

Beteiligte Künstler/innen: Andrea Magnus, Künstlerin und Keramikerin

IMG_20160621_110855
Foto: Gabriele Bruchlos

Signs by myself

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Für die 24 Schüler*innen der 7. Klasse diente der Titel „That`s me“, angelehnt an die Vermittlung kunsttheoretischer Grundlagen zum Porträt, als richtungsweisende Klammer in der künstlerischen Auseinandersetzung.
Graffiti stand dabei ganz weit oben auf der Schüler-Wunsch-Liste!
Durch Viktor Sobek, Kunstvermittler und Fassadengestalter der Freiraumgalerie Halle/Saale, erhielten alle im Rahmen eines Tagesworkshops eine künstlerische Anleitung im eigenen Tun mit Graffiti.
Durch den Workshop entstand die Idee zu einer regionalen Ausstellung der Schülerarbeiten als neues Vorhaben für das kommende Schuljahr.

Zeitraum: 13. Juni 2016 
Teilnehmer/innen: 24 Schülerinnen und Schüler der 7b aus der Staatlichen Regelschule "Friedrich Ludwig Jahn" Kölleda

Beteiligte Künstler/innen: Viktor Sobek, Freiraumgalerie Halle/Saale

Projektförderung: Begleitmaterialien Mikroprojekt angesagt!Kultur.Sprache vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
angesagt!Kultur.Sprache1_Bucher, D
Foto: Dorothee Bucher

Personally Signs

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Unter dem Titel „That`s me“ setzten sich 21 Schüler*innen der 7 Klasse  mit Albrecht Dürer und dessen vielfältigen Selbstbildnissen auf der einen Seite und mit eigenen Gestaltungsvarianten auf der anderen Seite auseinander.
Auf der Wunsch-Liste der Schüler ganz oben stand dabei – Graffiti!
Den jungen Menschen begegnete als Abschluss und Höhepunkt deshalb ein zeitgenössischer Künstler aus Thüringen: Marc Jung.
Obwohl schon lange der jugendlichen Graffiti-Szene entwachsen, holte dieser die Schüler*innen genau dort ab und vermittelte ihnen Methoden mit Materialien der zeitgenössischen Kunst durch eigenes Ausprobieren und Tun.

Zeitraum: 06. Juni 2016 
Teilnehmer/innen: 21 Schülerinnen und Schüler der 7a aus der Staatlichen Regelschule "Friedrich Ludwig Jahn" Kölleda

Beteiligte Künstler/innen: Marc Jung

Projektförderung: Begleitmaterialien Mikroprojekt angesagt!Kultur.Sprache vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
angesagt!Kultur.Sprache2_Bucher, D
Foto: Dorothee Bucher

ZEIT IM FLUSS         

Kulturagentin: Katrin Sengewald

Gemeinsam mit der Gemeinde startet die Regelschule Elxleben mit dem Projekt „Zeit im Fluss“ in das Kulturagentenprogramm. Der Fluss nimmt Bezug auf die Gera und steht als Metapher auf die Flüchtigkeit des Momentes, sowie auf große, z.B. zeitgeschichtliche Abläufe.

In zwei Projektgruppen entstehen künstlerische Objekte mit und für den Ort Elxleben. In einer dritten Projektgruppe wird ein zeitgeschichtliches Thema in Form einer Radiosendung gestaltet.

Zeitraum: 09. bis 13. Mai 2016 
Teilnehmer/innen: 50 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Regelschule Elxleben

Beteiligte Künstler/innen:
Viktoria Scholz „Arte Lileé“ und Florian Schmigalle „flosion“

Projektpartner:
Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt,
Radio „Frei“ Erfurt

Mosaik2
Foto: Katrin Sengewald

Kunst-Labor

Kulturagentin: Katrin Sengewald

Das Kunst-Labor ist ein künstlerisches Praktikum in den Werkstätten und Ateliers verschiedener Erfurter Künstler/innen. Kinder und Jugendliche lernen in den Ateliers und Werkstätten die Künstler/innen kennen. In 2×4 Werstatttagen sind die jungen Heranwachsenden bei einer/m Künstler/in tätig. Am Ende werden alle Arbeiten in einer Ausstellung  präsentiert.

Zeitraum: 01. Februar bis 04. Februar 2016 & 04. April bis 07. April 2016

Beteiligte Künstler/innen: Doreen Reifenberger (Keramik), Britta Schatton (Filzen), Thomas Lindner (Metallobjekte), Romarie Weinlich (Installation), Andreas Bauer (Malerei), Katrin Sengewald (Druckgraphik) und Florian Schmigalle (Holzgestaltung).

Ein Angebot des Perspektiv e.V., der Künstlerwerkstätten Erfurt und des VBK Thüringen. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesförderprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".
Kunstlabor Flyer Foto

TRAUMWELTEN

Kulturagentin: Uta Schunk

Junge Hip Hopper, Breakdancer und Tanztheaterdarsteller erarbeiteten im Freizeittreff Stotternheim (gemeinsam mit der Thüringer Gemeinschaftsschule am Roten Berg und der Thüringer Gemeinschaftsschule „Friedrich Schiller“) Choreografien zum Thema TRAUMWELTEN.

Enstanden ist eine Tanztheaterinszenierung, welche Erlebtes, Erfundenes, Mystisches und auch Alptraumzustände tänzerisch verarbeiten und in dynamische, ausdrucksstarke Körpersprache transformieren sollte. Unterstützend begleiteten schauspielerische Szenen und Traum- bzw. Gute-Nacht-Geschichten die Tanzchoreografien. Das gemeinsame künstlerische Resultat wurde am 01.03.2016  auf der Studiobühne des Theaters Erfurt aufgeführt.

Zeitraum: September 2015 bis März 2016

Beteiligte Künstler/innen: Tanztheater Erfurt e.V., IMAGO Kunst- und Designschule, Freizeittreff Stotternheim.

Gefördert wurde das Projekt durch das Programm "Künste öffnet Welten".
Can-20160301-046_klein
Foto: Candy Welz

Streetart

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Im Projekt Streetart arbeitete ein Künstler zum Thema Graffiti als Kunst und Lebenskultur mit Schüler/innen im Rahmen des Schulunterrichtes zusammen.

Die teilnehmenden Schüler/innen rappten mit dem Künstler als Ausdruck des gemeinsamen Lebensgefühls und alle experimentierten mit zahlreichen Schriftzeichen. Jede Schülerin und jeder Schüler schrieben am Ende des Projektes ein selbst entworfenes Tag auf eine eigene Basecap, die mit nach Hause genommen werden konnte.

Zeitraum: 05. November 2015
Teilnehmer/innen: 51 Schüler/innen der Staatlichen Regelschule "Friedrich-Ludwig-Jahn" Kölleda

Beteiligte Künstler/innen & Kooperationspartner: Viktor Sobek & Freiraumgalerie (Halle/Saale)

Gefördert wurde das Projekt durch eine Spende der Alternative 54 e.V.
Streetart 1
Foto: Dorothee Bucher

Peter Pan

Kulturagentin: Uta Schunk

Im Projekt „Peter Pan“ begab sich der Eissportclub Erfurt e.V. im Rahmen eines Bildungsbündnisses in ein sportorientiertes Projekt zur Vorbereitung der Inszenierung einer Eiskunstlaufshow.

Vorbereitend auf die Aufführungen im November nahmen ca. 200 Kinder und Jugendliche aus Schulen und Freizeiteinrichtungen an insgesamt 14 kulturell sportfördernden Projekten teil und widmeten sich in den Projekten der Handlung PETER PAN. Ausgehend vom Wunsch nach immerwährender Kindheit und den damit verbundenen Fantasiereisen eines Protagonisten in ein Abenteuerland kreierten alle Mitwirkenden eine neue Inszenierung, die sport- und kulturbenachteiligten Kindern und Jugendlichen durch das (Eis)Bühnenerlebnis ein hohes Maß an Erfolgswahrnehmung und Persönlichkeitsstärkung garantierte. Das komplexe Vorhaben wird durch eine Ausstellung, die im Frühjahr 2016 weitere Schulen für fortsetzende Vorhaben interessieren soll, bereichert.

Zeitraum: August 2015 bis Dezember 2015
Teilnehmer/innen: 200 Kinder und Jugendliche aus Schulen und Freizeiteinrichtungen

Beteiligte Künstler/innen & Kooperationspartner: Bildende und Darstellende Künstler, Trainer, Tänzer und Choreografen, Bühnen- und Kostümbildner

Gefördert wurde das Projekt durch die Deutsche Sportjugend
_DSC4602_02
Foto: Susann Nürnberger